Kimchi – Fermentieren leicht gemacht!

Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Zusammenarbeit mit Yakult entstanden.

Lange Zeit war fermentieren für mich ein Fremdwort. Seit einigen Monaten darf ich mit Yakult zusammenarbeiten und habe mich natürlich mit den Produkten auseinandergesetzt. Yakult ist ein fermentiertes Magermilchgetränk und schmeckt super frisch und fruchtig.

Ich habe mich also auf der Homepage von Yakult schlau gemacht und folgendes herausgefunden:

„Der wichtigste Inhaltsstoff des Getränks Yakult sind die einzigartigen L. casei Shirota Bakterien. Das Besondere an ihnen ist, dass die Shirota Milchsäurebakterien lebend und in großer Zahl den Darm erreichen können.

Zusammen mit Magermilch und Zucker werden die Shirota Milchsäurebakterien in einen speziellen Behälter gegeben. Diese Basis von Yakult wird anschließend mehrere Tage lang in speziellen Tanks fermentiert.

Nach Abschluss der Fermentation werden die weiteren Zutaten zugegeben, gemischt und homogenisiert. Nun ist das Yakult Getränk fertig.“ (Quelle: yakult.at)

Außerdem habe ich gelernt das nicht nur Milch-/Getränke, sondern auch Gemüse fermentiert werden kann.

Was ist nun Fermentation und warum sind fermentierte Lebensmittel so gesund?

Fermentieren ist eine jahrhundertealte Technik des Haltbarmachens. Auch unsere Großeltern nutzten diese Möglichkeit um z.B. Sauerkraut, Joghurt, Käse usw. herzustellen und haltbar zu machen.

Der Prozess ist im Grunde sehr einfach, man gibt z.B. Gemüse, Wasser und Salz in ein luftdichtverschlossenes Gefäß und wartet ab. In den ersten Tagen beginnt das Ganze zu blubbern und zu zischen. Was ist da los?

Die Bakterien vom jeweiligen Gemüse beginnen sich in der Salzlake zu vermehren. Nicht alle Mikroorganismen können diesem Prozess standhalten, aber die sogenannten Milchsäurebakterien können es. Doch nicht nur das 😊 sie verringern gleichzeitig den pH-Wert. Dadurch wird der Inhalt vor allen anderen Bakterien und dem Verderben gerettet.

Die Fermentation macht Lebensmittel außerdem bekömmlicher, erhält Vitamine und Mineralstoffe, erhöht den Nährstoffgehalt, fördert die Verdauung und konserviert die Lebensmittel auf natürliche Weise.

So und nun da wir wissen was fermentieren ist, müssen wir diese gesunde und sehr einfache Technik natürlich ausprobieren oder?

Ich habe dieses wunderbar einfache Kimchi Rezept für euch ausprobiert und freu mich wenn ihr euch Fermentieren ebenfalls zutraut.

Kimchi

Zubereitungszeit: 30 Minuten, Fermentationsdauer 3-5 Tage

  • 1 mittelgroßer Chinakohl, ca. 700g
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 6 Radieschen
  • 60 g Meersalz

Für die Kimchi Paste:

  • 2 EL Reismehl
  • 200ml Wasser
  • 30g Chilliflocken
  • 30g Paprikapulver edelsüß
  • 1 Apfel
  • 1cm Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 TL Meersalz

Den Chinakohl gründlich waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Salzen, durchmischen und für gut 2 Stunden ziehen lassen. Anschließend mit kaltem Wasser abspülen und beiseitestellen.

Für die Kimchi Paste Wasser und Reismehl in einem kleinen Topf vermischen und bei kleinerer Hitze zu „Porridge“ kochen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Frühlingszwiebeln in feine Ringe, Radieschen in Scheiben oder Stifte schneiden.

Knoblauchzehen abziehen, Apfel schälen und in Stücke schneiden.

Reis Porridge, Knoblauchzehen, Apfelstücke, Ingwer, Chilliflocken, Paprikapulver, Sojasauce sowie Meersalz in eine Schüssel geben und fein pürieren.

Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Radieschen und Kimchi Paste gut vermengen.

Das Kimchi in ein großes oder mehrere kleine Gläser füllen. WICHTIG – das Kimchi gut nach unten drücken, sodass keine Luftblasen entstehen. Das Gemüse muss außerdem mit Flüssigkeit bedeckt sein. Ca. einen Zentimeter zum Deckel frei lassen, da sich das Gemüse während der Fermentation ausdehnen kann.

Für einen milden Geschmack 3 Tage leicht abgedeckt, mit einem kleinen Teller oder Schüsselchen darunter, bei Raumtemperatur fermentieren lassen.

Anschließend verschlossen in den Kühlschrank stellen, dort wird die Fermentation verlangsamt und das Kimchi ist für mindestens 2 Monate haltbar.

Ich lasse das Kimchi gerne bis zu 5 Tage bei Raumtemperatur fermentieren und stelle es anschließend in den Kühlschrank.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und noch MEHR beim Verkosten. Fermentiertes Kimchi ist nämlich eine echte Geschmacksexplosion.

2 Antworten auf “Kimchi – Fermentieren leicht gemacht!”

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