Familie K. macht Urlaub in Kroatien

JA, wir sind leider schon wieder zu Hause – aber vorab es war einfach HERRLICH :).

Wie ich bereits in meinem Beitrag zum Thema „All inclusive oder Selbstversorger“ verraten habe, haben wir heuer das Abenteuer „Selbstversorgung“ gewagt. Für die erste Urlaubswoche haben wir eine fixe Unterkunft in Umag gebucht. Die zweite Woche haben wir an einem ganz besonderen Ort verbracht – mehr dazu gleich :). Starten wir also mit

Woche 1

Wir haben uns für einen Bungalow in einer Ferienanlage in Umag entschieden. So ein Häuschen ganz für uns alleine hatte schon was. Frühstück auf der Terasse, ein kleiner Garten in dem Amelie sich austoben konnte oder auch Mittags im Schatten eines Pinienbaums schlief.

Das Angebot in der Ferienanlage war natürlich riesengroß, abgesehen von verschiedenen Strandabschnitten – Kiesbucht, Sand- oder Plateaustrand – stand auch noch ein Pool/Kinderpool zur Verfügung. Ein Spielplatz mit Rutsche, Karusell und Klettergerüst wurde von Amelie täglich mit großer Freude bespielt. Außerdem kann man, wenn man möchte verschiedene „Mini Clubs“ in Anspruch nehmen. Dort werden die Kinder stundenweise betreut.

Ein Supermarkt in dem man alles findet was das Herz oder Kind begehrt, sowie eine Bäckerei sind in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen und gehören ebenfalls zur Ferienanlage. Wer nach drei Tagen Selbstversorgung die Nase voll hat, kann ganz easy Frühstück als Zusatzleistung „buchen“ und auch Mittag oder Abendessen in einem der drei Restaurants genießen. Außerdem findet man Cafe´s, Eisstände, Snack Bars usw. in und rund um die Anlage.

Mit einem Bummelzug, kann man gegen Bezahlung für wenige Euro, ins Zentrum nach Umag fahren. Die Stadt an sich ist leider keine Augenweide, aber es gibt einen Hafen zu erkunden , einige Möglichkeiten um Souvenirs oder Postkarten zu kaufen und  viele Restaurants.

Aufgrund eines Tipps haben wir ein kleines, super süßes, leckeres Restaurant entdeckt – welches ich euch auf alle Fälle ans Herz legen möchte. Nicht nur das der Chef des Hauses sehr sehr freundlich ist, das Essen super lecker und Kinder gern gesehen sind. Die Einrichtung erinnerte uns sehr an die kleinen Winstubn in Strasbourg. :) Leider gibt es keine Homepage, aber ihr könnt vor Ort einfach der Beschilderung mit dem Namen „Kaleta“ folgen.

Es gibt einige umliegende Städte die man über die Autostraße super schnell und einfach erreichen kann – zb. Novigrad, Porec oder Rovinj.

Wir haben uns für einen Ausflug nach Rovinj entschieden und haben uns sofort in die Stadt verliebt. Alleine der Anblick aus dem Hafen ist ein Foto wert.

Alte Gässchen in denen es viele kleine Geschäfte, Bars und Restaurants zu entdecken gibt. Die Gassen sind alle gepflastert und man kann sie durchaus mit dem Kinderwagen bestreiten :), es führt auch ein Weg ganz nach oben zur Kirche – den wir uns ganz einfach in einem Restaurant erfragt haben.

Auch hier haben wir einen tollen Restaurant Tipp von der lieben Sandra  bekommen und ich kann auch wieder nur schwärmen. Essen super lecker, sehr süß eingerichtet, absolut kinderfreundlich – nur das mit dem Geschwisterkinderwagen war etwas „problematisch“ – da das Restaurant sehr klein und schnuckelig ist und wir schlechtes Wetter hatten. Der Chef hat nach kurzem Überlegen angeboten den Kinderwagen draußen stehen zu lassen und er behielt ihn, während wir uns das Essen drinnen genossen haben, im Auge. Bei Schönwetter findet der Kinderwagen natürlich Platz im  „Gastgarten“.

Unser FAZIT:

Unsere Anreise war problemlos und man ist in knapp 6 Stunden (ab Freistadt :)) in Umag.

Die Anlage ist schon etwas in die Jahre gekommen, wird aber dennoch liebevoll gepflegt. Alle Strände sind sauber und man findet immer ein Plätzchen, an der Kiesbucht ist Schatten leider etwas rar. Aber kann Sonnenschirme und Liegen gegen Gebühr mieten und es gibt in unmittelbarer Nähe eine Liegewiese mit Pinienbäumen auf der man´s sich gemütlich machen kann.

Frühstück & Co haben wir die Woche über selbst zubereitet, daher leider kein Feedback unsererseits zu den Restaurants in der Anlage.

Wir haben uns wohl gefühlt – aber auch festgestellt dass uns selbst diese Art von „Selbstversorgung“ bzw. Unterkunft noch zu sehr in ein „Hotelsystem“ eingebettet ist. Und daher spontan für die zweite Woche in Privates Appartement in einem kleinen Fischerdorf gebucht.

WOCHE 2

Wir hatten wirklich riesen Glück und haben ganz spontan in Moscenicka Draga noch ein freies Appartement ergattert. Ein kleines Küstenstädtchen unweit von Opatija mit flach abfallenden Kiesstränden, kleinen Buchten in denen man auch Zweisamkeit & Ruhe genießen kann, türkisem Meer, kleinen Restaurants und dem besten Eis der Welt :). An der Strandpromenade herrscht übrigens Fahrverbot, somit ist es nicht nur ruhig sondern auch sicher für die Kleinsten unter uns :).

Man könnte meinen ich werde bezahlt um diesen bezaubernden Ort zu bewerben – aber daher rührt meine Begeisterung ganz bestimmt nicht. Sondern meine wunderbaren Kindheitserinnerungen und die Freude darüber eine Tradition nun mit meiner kleinen Familie fortzuführen. :) Denn uns sieht M.D., spätestens nach diesem Sommer, ganz bestimmt wieder.

Neben vielen privaten Unterkünften gibt es auch 3 Hotels. Ich würd allerdings unbedingt zu einem Appartement oder auch privatem Zimmer raten. Nicht nur das diese sehr familiär und mit viel Herz geführt werden, 2 der Hotels sind bereits ziemlich in die Jahre gekommen und wurden auch nur teilweise renoviert. Hier könnt ihr alle privaten Unterkünfte in Moscenicka Draga finden, vergleichen und buchen. Wir haben uns für ein 2 Zimmer Appartement inkl. Terrasse im Haus Linda entschieden.

Es gibt einen kleine Spielplatz im Hafen der nichts außergewöhnliches bietet, aber dennoch immer sehr gut besucht ist. Tagsüber kann man an dieser Stelle auch Tretboote mieten oder Bootstouren buchen. Ein weiteres Highlight ist die „Alte Stadt – Moscenice“ die man über mehrere hundert Stufen erreichen kann. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick über die Kvarner Bucht, man kann durch kleine Gässchen spazieren und Jahrhunderte alte Kirchen besichtigen. Zugegeben mit zwei kleinen Kindern sollte man eher eine fünf minütige Autofahrt in Kauf nehmen, aber alle anderen *hopphopp* es lohnt sich auch der Aufstieg.

In einem kleinen Supermarkt und an Obst- und Gemüseständen findet man alles was man braucht. Außerdem kann man natürlich Souvenirs und Postkarten erstehen.

Direkt an der Strandpromenade findet man eine Hand voll kleine Restaurants, in denen man angefangen von frischem Fisch und Meeresfrüchten, auch traditionelle Küche findet. Keine Sorge, auch für die Kleinsten ist gesorgt oder wird auf Wunsch auch gerne etwas zubereitet – auch wenns nicht in der Karte steht.

FAZIT – Wir kommen nächstes Jahr wieder!

Und nun wünsch ich allen Urlaubern eine schöne Zeit und allen die bereits wieder zu Hause angekommen sind – viel Durchhaltevermögen, der nächste Sommer kommt bestimmt :).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s