Kochen mit Kindern – Tipps und Tricks

Viele von euch fragen mich immer wieder wie ich es schaffe jeden Tag etwas warmes und essbares auf den Tisch zu zaubern. Ganz einfach – Lieferservice :).

Kleiner Scherz am Rande – wie es wirklich funktioniert ohne dass das Baby schreit, dem Kleinkind ein Finger fehlt, die Küche im Chaos versinkt oder Mama wahnsinnig wird? Ich verrat es euch :)

Simone Kemptner (c) FloraFellner-22

Fangen wir mit der Vorbereitung an, die ist nämlich das A und O für Kochen mit Kindern.

So schreibe ich mir zb für jede Woche einen Speiseplan, dadurch weiß ich beim Wocheneinkauf genau was ich brauche und mir fehlt nicht Dienstags um 11:45 ein Becher Joghurt.

Was soll auf den Speiseplan? Natürlich meine Rezepte :) Schmökert einfach mal in meinen Kategorien – alle meine Rezepte sind Kindertauglich und lassen sich auch super einfach zubereiten! Schließlich klappt’s auch bei mir und ich bin von einem Sternekoch weit entfernt ;).

Gehen wir also davon aus wir haben Montag und es gibt ein einfaches Pasta Gericht. Bevor Amelie überhaupt in die Küche zum Kochen kommt, lege ich alle Zutaten bereit und zwar so das sie nicht aus Langeweile plötzlich mit rohen Eiern wirft, denn die liegen außerhalb ihrer Reichweite.

Wenn ihr alles zur Hand habt, vermeidet ihr einmal das ihr ständig den Arbeitsplatz verlassen müsst und die Kleinsten Chaos anrichten und es geht auch doppelt so schnell, versprochen. Überlegt euch auch welche Tätigkeiten eure kleinen Mäuse schon übernehmen können, Tomaten waschen, Karotten schälen oder schneiden?

Kommen wir zu Punkt 2, die Küchenwerkzeuge. Auch hier lege oder stelle ich mir bereits bei der Vorbereitung zum Kochen alles bereit. Natürlich darf Amelie zb beim Mixen helfen aber ein Kochmesser bekommt sie natürlich nicht. Damit sie mir dennoch beim schneiden helfen – und ich größere „ich will“ Anfälle vermeiden  kann, hat sie ihre ganz eigenen Küchenhelfer. Ein Brett, eine Schüssel und Kindermesser, mit denen man zwar sägen sich aber garantiert nicht verletzen kann.

Nun klingt als wären wir soweit – aber Moment, hör ich da etwa den kleinen Prinzen quengeln. Ja natürlich, wie könnte es anders sein, das Mittagessen soll auf den Herd, Amelie wird langsam ungeduldig und der kleine Herr will auf Mamas Arm! Und wisst ihr was? Auch dafür gibts eine ganz einfach und schnelle Lösung – eine Trage. Wir haben uns für den Stokke MyCarrier entschieden und er ist mir, nein uns, eine echte Alltagshilfe und das Mittagessen ist in jedem Fall gerettet. Natürlich solltet ihr keine Speisen in heißem Fett ausbacken oder gar mit Baby vor dem Bauch Grillen – aber das versteht sich ja von selbst :).

Simone Kemptner (c) FloraFellner-6

Ihr seht also, wie schon in der Schule hieß – Vorbereitung ist die halbe Miete *haha*. Ganz klar die Laune der Kiddies spielt schon eine große Rolle, aber an „normalen“ Tagen, klappt diese Strategie ganz wunderbar.

Ein kleiner letzter Tipp zum Abschluss – wer keine Lust drauf hat die Kleinsten nach dem Kochen von Kopf bis Fuß umzuziehen oder Tomaten Flecken aus dem Lieblingsshirt zu putzen, der verwendet eine kleine Kochschürze oder ähnliches!

Ich freu mich auf euer Feedback nach dem ersten Probekochen.

Alles Liebe,

Simone Marie

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